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§ Einsatzgebiete · Instandhaltung

Predictive Maintenance

Sensordaten kontinuierlich auswerten. Anomalien vor dem Ausfall erkennen. Wartung nach Zustand, nicht nach Kalender.

Predictive Maintenance

§ Technischer Footprint

Protokolle
  • OPC UA
  • MQTT
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Deployment
  • on-prem
  • edge
  • hybrid cloud
  • air-gapped
  • k8s · bare-metal
Compliance
  • TISAX*
  • ISO 27001*
  • DSGVO-konform
  • Made in Germany

§ Was der Einsatz liefert

  • Überwachung der tatsächlichen Betriebszustände des Maschinenparks
  • Geringere Ausfall- und Reparaturzeiten sowie längere Lebensdauer
  • Verbesserte und gleichbleibend hohe Qualität ihrer Produkte
Latenz
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Wo Instandhaltungsbudgets verpuffen

Instandhaltungsbudgets stellen einen der größten Kostenblöcke der Betriebskosten von Produktionsanlagen dar. Umso wichtiger ist es, dass diese Investitionen wirkungsvoll eingesetzt werden und tatsächlich zur Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit der Anlagen beitragen.

Die Herausforderung: Vielen Unternehmen fehlen die notwendigen Daten und Informationen, um den tatsächlichen Reparatur- oder Wartungsbedarf ihrer Produktionsmittel präzise zu quantifizieren und zu prognostizieren. Die Folge sind Instandhaltungsmaßnahmen, die entweder zu früh (unnötige Kosten), zu spät (ungeplante Ausfälle) oder am falschen Ansatzpunkt durchgeführt werden.

Ineffektive Instandhaltungsstrategien gefährden nicht nur die Profitabilität, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit. Datengetriebene Ansätze schaffen hier Abhilfe: Sie ermöglichen präzise Bedarfsprognosen und stellen sicher, dass Instandhaltungsbudgets dort eingesetzt werden, wo sie den größten Nutzen entfalten.

Vier Instandhaltungsstrategien im Vergleich

Traditionelle Ansätze wie reaktive Störungsbeseitigung und zeitbasierte Instandhaltung werden zunehmend durch zustandsorientierte und proaktive Strategien ergänzt bzw. ersetzt. Um den Mehrwert moderner Ansätze zu verstehen, ist ein Blick auf die Stärken und Schwächen der verschiedenen Philosophien hilfreich:

  • Reaktive Instandhaltung (Breakdown/Run-to-Failure Maintenance):
    Anlagen werden so lange betrieben, bis offensichtliche Störungen auftreten. Diese reaktive Vorgehensweise ist die kostenintensivste Variante: Hohe Ausgaben für Zusatzschichten, Ersatzteile und ungeplante Produktionsausfälle führen zu erheblichen Kosten und reduzieren die Anlagenverfügbarkeit deutlich.

  • Zeit- und durchsatzbasierte Instandhaltung (Preventive/Time-based Maintenance):
    Wartungen erfolgen in festen Intervallen – etwa alle vier Wochen, nach einer bestimmten Anzahl von Betriebsstunden oder produzierten Einheiten – unabhängig vom tatsächlichen Anlagenzustand. Dies führt häufig dazu, dass Wartungen zu früh (unnötige Kosten) oder zu spät (drohende Ausfälle) durchgeführt werden. Kritische Zustände können übersehen werden, während gleichzeitig unnötige Eingriffe stattfinden.

  • Zustandsorientierte Instandhaltung (Predictive/Condition-based Maintenance):
    Wartungsarbeiten werden nur dann durchgeführt, wenn sie tatsächlich erforderlich sind. Durch kontinuierliche Überwachung der Anlagenzustände lassen sich Anomalien und Verschleißerscheinungen frühzeitig erkennen – noch bevor kritische Zustände erreicht werden. Ungeplante Ausfallzeiten können so weitgehend vermieden werden.

  • Proaktive Instandhaltung (Proactive/Prevention Maintenance):
    Durch systematische Ursache-Wirkungs-Analysen werden nicht nur Symptome erkannt, sondern deren Ursachen identifiziert und dauerhaft behoben. Diese Strategie kombiniert zustandsorientierte Überwachung mit gezielter Fehlerursachenanalyse, um wiederkehrende Probleme systematisch auszuschließen.

Datengetriebene Instandhaltung: die technische Grundlage

Zustandsorientierte und proaktive Instandhaltung basieren auf kontinuierlicher Datenerfassung und -analyse. Mit geeigneten Sensoren ausgestattet, generiert ein Maschinenpark kontinuierliche Datenströme zur Messung von Vibrationen, Drücken, Geschwindigkeitsveränderungen, Temperaturen, Drehmomenten und weiteren Parametern – und liefert damit ein präzises Bild des aktuellen Anlagenzustands.

Die zentrale Herausforderung liegt in der systematischen Verarbeitung und Historisierung dieser hochfrequenten Datenströme. Die schiere Menge und Geschwindigkeit der Sensordaten übersteigt die Möglichkeiten traditioneller Datenbanktechnologien. Für aussagekräftige Prognosen mittels Machine Learning Algorithmen müssen Betriebsdaten über lange Zeiträume hinweg verfügbar gemacht und effizient analysierbar sein.

Big Data Technologien bieten hier die Lösung: Sie ermöglichen die Verarbeitung und Speicherung extrem großer Datenmengen in Echtzeit und schaffen damit die technologische Grundlage für eine leistungsfähige und zukunftsfähige Condition Monitoring Strategie.

Predictive Maintenance läuft auf Daten

Nahezu jeder Schritt eines Produktionsprozesses ist heute digitalisiert und datengesteuert. Wo früher Intuition und Erfahrung einzelner Personen dominierten, bilden heute Daten die Entscheidungsgrundlage – Erfahrung ergänzt, anstatt zu bestimmen.

Traditionelle Zustandsüberwachung basiert auf periodischen Stichproben: Ingenieure erfassen zu definierten Zeitpunkten Messdaten und werten diese aus. Diese punktuellen Einblicke sind wertvoll – doch sie zeigen nur Ausschnitte. Der Zustand zwischen den Messungen bleibt eine Black Box. Big Data Technologien schließen diese Lücke: Sie ermöglichen die kontinuierliche Erfassung und Analyse hochfrequenter Sensordaten – automatisiert, in Echtzeit, 24/7. Aus sporadischen Momentaufnahmen wird durchgängige Transparenz. Ermüdungsbrüche treten oft ohne erkennbare Vorwarnung auf – eine kontinuierliche Zustandsüberwachung durch Körperschall- und Vibrationsmessungen ist daher von entscheidender Bedeutung.

Moderne Anomalieerkennung ermöglicht erstmals die Identifikation sich ändernder Maschinenzustände in Echtzeit. Predictive Analytics prognostizieren zukünftige Ausfälle, bevor kritische Zustände erreicht werden. Durch die kontinuierliche Verfügbarkeit von Echtzeitdaten können Ursache-Wirkungs-Analysen jederzeit direkt auf den aktuellen Maschinendaten durchgeführt werden – und so die Genauigkeit von Ausfallprognosen deutlich steigern. Der entscheidende Vorteil: Hypothesen lassen sich unmittelbar überprüfen und validieren. Was früher – wenn überhaupt – nur nachträglich mit hohem Analyseaufwand möglich war, erfolgt nun in Echtzeit und ermöglicht sofortiges Handeln.

Sensor-Orchestrierung aus einer Hand

DATATRONiQ kombiniert Big-Data- und Machine-Learning-Komponenten zu einem durchgängigen Lösungspfad, der produzierende Unternehmen bei Effizienz- und Qualitätszielen begleitet – im Tagesgeschäft, nicht im Pilotprojekt. Mit Hilfe unserer Technologie erfolgt die Anbindung an die Maschinensteuerung per plug’n’play und ermöglicht dadurch den permanenten Zugriff auf alle Zustandsinformationen der Anlage. Zusätzliche Sensorik lässt sich sehr einfach an den Maschinen anbringen – selbst ältere Maschinen können innerhalb weniger Minuten mit zusätzlichen Sensoren ausgestattet werden, um so automatisch in das DATATRONiQ Datenuniversum integriert zu werden.

Datenströme aus hunderten von Sensoren und Maschinensteuerungen eines Produktionswerks können auf diese Weise effizient gesammelt und verarbeitet werden, um in Echtzeit vor Problemen zu warnen, bevor diese eintreten. Die Kombination aus Anomalie-Erkennung, Ursache-Wirkungs-Analyse und Ausfall-Prognose schafft die Entscheidungsgrundlage für direkte Maßnahmen und liefert ein Gesamtbild über sämtliche Maschinenbetriebszustände sowie den aktuellen Status sämtlicher Instandhaltungsmaßnahmen. Dabei werden vorkonfigurierte Instandhaltungsmetriken in einem eigenen Dashboard zusammengefasst, sämtliche Kennzahlen können problemlos für MES-Systeme oder ERP-Systeme zur dortigen Echtzeit-Ansicht zur Verfügung gestellt werden.

Was sich durch datengetriebene Zustandsüberwachung verändert

Ein ganzheitliches, datengetriebenes Instandhaltungsprogramm bietet produzierenden Unternehmen erhebliche Vorteile: Höhere Maschinenproduktivität, geringere Ausfall- und Reparaturzeiten, längere Anlagenlebensdauer – und eine durchgängig hohe Produktqualität. Die kontinuierliche Überwachung der tatsächlichen Anlagenzustände schafft die Basis für optimierte Betriebs- und Produktionsprozesse.

Während die Erfassung und Analyse hochfrequenter Maschinendaten früher mit enormem technischen und zeitlichen Aufwand verbunden war, ermöglichen Big Data Technologien heute erstmals die effiziente Verarbeitung dieser Datenströme – einfach, skalierbar und kosteneffizient.

Mit DATATRONiQ können produzierende Unternehmen datengetriebene Instandhaltungsstrategien entwickeln und umsetzen, die Instandhaltungskosten messbar reduzieren und gleichzeitig Verfügbarkeit sowie Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig steigern. Die Lösung ist dabei nicht nur für Großunternehmen konzipiert: Auch kleinere und mittelständische Betriebe erhalten Zugang zu leistungsfähigen Technologien für eine kontinuierliche Zustandsüberwachung – zu einem Preis-Leistungs-Verhältnis, das bisher Großkonzernen vorbehalten war.

§ 30 Min · Technisches Gespräch · Kein Vertrieb

Dieser Einsatzfall passt zu Ihrer Anlage? Reden wir darüber.